Zur Erinnerung, dass die ME/CFS-Gesundheitskatastrophe zwingend politisch bekämpft werden muss. Wer immer noch glaubt, die medizinische "Selbstverwaltung" würde das Problem eigenständig lösen oder durch mehr Forschung würde es sich von allein in Luft auflösen, hat diese Katastrophe nicht verstanden!
Zur Erinnerung, dass die Bekämpfung der ME/CFS-Gesundheitskatastrophe in keiner einzigen Partei angemessen verankert ist. Es gibt lediglich engagierte Einzelpersonen, und mit viel Glück können diese kleine Verbesserungen erreichen. Die Dimension des Problems wird überhaupt nicht politisch abgebildet!
Zur Erinnerung, dass ME/CFS kein immer unbedeutender werdendes Überbleibsel einer öffentlich längst ad acta gelegten Pandemie ist. ME/CFS gab es vor der Pandemie und wird es weiter geben. Die Katastrophe ist da und wird bei ausbleibender politischer Intervention da bleiben. Aussitzen bringt nichts!
Zur Erinnerung, dass es nichts hilft, auf noch detailliertere und eindringlichere Beschreibungen des unermesslichen Leids durch ME/CFS zu warten. Wer etwas über die Katastrophe wissen will, weiß über sie Bescheid, und wer sich einen Hauch Empathie bewahrt hat, spürt den Schmerz. Die anderen werden weiter wegsehen!
Zur Erinnerung, dass es nur wenige Katastrophen gibt, die mit so einfachen Mitteln zumindest gelindert werden könnten: durch Anerkennung, Sicherheit und wissensbasierte Versorgung im Gesundheitswesen sowie durch soziale Absicherung der Erkrankten. Politiker*innen, sorgt für diese Normalitäten – jetzt!
Zum Weiterlesen
Wenn repräsentative Demokratie nicht repräsentiert
Die Interessen ME/CFS-Kranker kommen politisch kaum vor
Erstelle deine eigene Website mit Webador