Ein anhaltender Irrweg

"CFS"-Studien sind kontraproduktiv

7.2.2026 | Autor: Waldmeer


Studien über "CFS" im Sinne einer unspezifischen "chronischen Erschöpfung" sind kontraproduktiv. Sie stiften begriffliche Verwirrung und werden nie etwas Reproduzierbares herausfinden, weil sich völlig unterschiedliche Krankheitsbilder und Pathomechanismen hinter diesem Etikett verbergen.

 

Außerdem begünstigen solche Studien die Psychologisierung der Erkrankten. Denn die Erfahrung zeigt, dass reale Gesundheitssysteme unscharf umrissene Symptomatiken managen, indem sie diese schnell als "psychisch bedingt" auslegen. "CFS" im der obigen Verwendung spielt dieser schlechten Praxis in die Hände.

 

Ich habe kein Verständnis mehr für Studien, die 2026 ein Mindestmaß an terminologischer Stringenz verfehlen. Entweder haben die Verantwortlichen ihre Hausaufgaben nicht gemacht, oder sie verfolgen bewusst eine Agenda der begrifflichen Dekonstruktion im Kontext von ME/CFS. Beides muss aufhören!



Zum Weiterlesen


Die Long-COVID-Forschung muss präziser werden

Der Krankheitsauslöser als kleinster gemeinsamer Nenner wird nicht reichen


Erstelle deine eigene Website mit Webador